Am 9. Juni 2026 veröffentlichten das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie und die Kommission des Staatsrats zur Überwachung und Verwaltung staatseigener Vermögenswerte gemeinsam eine Bekanntmachung zum offiziellen Start der Sonderaktion 2026 für die praxisnahe Ausbildung humanoider Roboter und verkörperter Intelligenz. Die Bekanntmachung sieht vor, dass Produkte verkörperter Intelligenz, wie beispielsweise humanoide Roboter, bis Ende 2026 die Anwendungsvalidierung und den routinemäßigen Einsatz in ausgewählten repräsentativen Szenarien abschließen und in den operativen Betrieb übergehen sollen. Ziel ist es außerdem, mehr als 100 hochwertige Anwendungsszenarien zu entwickeln und die Fähigkeit aufzubauen, Produkte in einer Größenordnung von zehntausend Einheiten einzusetzen. Die Sonderaktion konzentriert sich auf Schlüsselszenarien in den Bereichen Industrie, Spezialanwendungen und Dienstleistungen und fördert gleichzeitig praxisnahe Trainingsräume, Innovationskonsortien, bahnbrechende Kompetenzentwicklung und die Validierung des Einsatzes.
Gleichzeitig schreitet Chinas Entwicklung intelligenter Grenzsicherungssysteme in beispiellosem Tempo voran. Im März dieses Jahres wurde ein silbergrauer Patrouillenroboter auf dem Karakorum-Plateau in 5.300 Metern Höhe entlang der chinesisch-indischen Grenze stationiert. Mit autonomer Fahrt und 360-Grad-Rundumüberwachung wurde er von indischen Medien als „Science-Fiction-Wächter“ bezeichnet. Dies ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Chinas technologiegestützter Grenzschutz vom Konzept zur praktischen Anwendung gelangt. Der für extreme Grenzbedingungen wie große Höhen, extreme Kälte, Sauerstoffmangel und unwegsames Gelände konzipierte Roboter kann in 5.300 Metern Höhe stabil operieren, wo der Sauerstoffgehalt nur etwa 60 % des Wertes im Flachland beträgt, und ist temperaturbeständig von -40 °C bis 55 °C. Im Hafen von Erenhot in der Inneren Mongolei hat ein von der örtlichen Grenzkontrollstelle eigenständig entwickelter intelligenter Überwachungsroboter seinen Dienst aufgenommen und ermöglicht die Umstellung von manueller Zugfolgekontrolle auf intelligente Überwachung internationaler Personenzüge. In Guangxi ist in Dongxing, im Hafen von Fangcheng, ein intelligentes Sicherheitspatrouillenfahrzeug mit autonomer Fahrfunktion der Stufe 4 in den Testbetrieb gegangen. Es bietet rund um die Uhr autonome Patrouillen, präzise Erkennung und Echtzeitwarnung. Von den nördlichen bis zu den südlichen Grenzen, von den Hochebenen bis zu den Häfen sind nun unermüdliche „Wächter aus Stahl“ im Dauereinsatz.
Angetrieben durch förderliche Richtlinien und reale operative Erfordernisse entwickeln sich Grenzpatrouillenroboter rasant von autonomen Patrouillen hin zu autonomen Entscheidungsfindungsprozessen. Mithilfe von KI-Modellen, die auf Grenzvorfällen, Geländemerkmalen und taktischen Mustern trainiert wurden, erlangen die Roboter zunehmend die Fähigkeit, Zivilisten, bewaffnetes Personal und Nutztiere zu unterscheiden und gleichzeitig risikoreiches Verhalten wie verdächtige Versammlungen oder das Aufstellen von Ausrüstung präzise zu erkennen. Dies stellt extrem hohe Anforderungen an die zentrale Steuerung: leistungsstarke KI-Rechenleistung für Deep-Learning-Inferenz in Echtzeit, synchronisierte Datenerfassung von mehreren Sensoren, vielfältige industrielle Kommunikationsschnittstellen und hohe Anpassungsfähigkeit an die Umgebung. In der Praxis muss die Steuerung eine hohe KI-Leistung bieten, mehrere Kameraeingänge für eine 360-Grad-Panoramasicht unterstützen und fahrzeugtaugliche Kommunikationsschnittstellen wie CAN FD und RS232/485 zur Anbindung an das Fahrgestell und die Sensorsysteme bereitstellen.
Fallhintergrund
Entlang langer Landgrenzen stehen Patrouillen vor vielfältigen Herausforderungen, darunter schwierige Umgebungsbedingungen, komplexes Gelände, begrenztes Personal und hohe Risiken. Traditionelle manuelle Patrouillen sind nicht nur ineffizient; unter extremen Bedingungen wie großer Höhe, extremer Kälte und großen Temperaturunterschieden werden auch die körperliche Belastbarkeit und die Sicherheit des Personals stark auf die Probe gestellt. Mit der rasanten Entwicklung verkörperter Intelligenz werden intelligente Grenzpatrouillenroboter, die autonome Navigation, Umgebungserkennung, KI-gestützte Erkennung und Echtzeitkommunikation integrieren, zu Schlüsselelementen, um manuelle Arbeit auf risikoreichen Strecken zu ersetzen und eine wetterunabhängige Grenzüberwachung zu ermöglichen.
Ein führender inländischer Anbieter von Spezialroboterlösungen stand bei der Entwicklung des Kernsteuerungssystems für seinen intelligenten Grenzschutzinspektionsroboter der nächsten Generation vor folgenden Herausforderungen:
Herausforderung für den Kunden
1. Hochleistungsfähige KI-Inferenz: Der Kontrollroboter für die Grenzpatrouille muss mehrere HD-Videostreams in Echtzeit verarbeiten und Deep-Learning-Aufgaben wie die Erkennung von Personen und Fahrzeugen sowie die Analyse von auffälligem Verhalten durchführen. Dies erfordert eine hohe KI-Rechenleistung bei gleichzeitig angemessenem Stromverbrauch für eine batteriebetriebene mobile Plattform.
2. Synchronisierte Mehrkamera-Aufnahme: Der Roboter benötigt mehrere HD-Kameras und Infrarot-Wärmebildkameras für eine 360-Grad-Rundumsicht. Die Steuerung muss mehrere GMSL2-Kameraschnittstellen und GNSS-Zeitsynchronisation unterstützen, um eine präzise Bildausrichtung über alle Bildströme hinweg zu gewährleisten.
3. Unterstützung von Fahrzeugkommunikationsprotokollen: Inspektionsroboter für die Grenzpatrouille basieren üblicherweise auf Rad- oder Kettenfahrgestellen. Ihre Motorantriebe kommunizieren über den CAN-Bus, und Sensoren wie LiDAR, IMU und GNSS/BeiDou müssen ebenfalls angeschlossen werden. Daher muss die Steuerung industrielle Kommunikationsschnittstellen wie CAN FD und RS232/485 nativ unterstützen.
4. Echtzeit-Datenübertragung mit hoher Bandbreite: Die während Patrouilleneinsätzen erfassten HD-Video- und Sensordaten müssen in Echtzeit an die Leitstelle übertragen werden. Der Controller benötigt daher eine Netzwerkbandbreite von 10GbE oder Gigabit, um eine latenzarme und hochzuverlässige Datenübertragung zu gewährleisten.
5. Anpassungsfähigkeit an extreme Umgebungen:Die Inspektionsroboter der Grenzpatrouille müssen auch unter extremen Bedingungen wie großer Höhe, extremer Kälte, großen Temperaturunterschieden und starken Vibrationen zuverlässig funktionieren. Dies stellt sehr hohe Anforderungen an den Betrieb in einem breiten Temperaturbereich sowie an die Vibrations- und Stoßfestigkeit.
6. Kompaktes und leichtes Design:Der Platz im Inneren des Roboters ist stark begrenzt. Die Steuerung muss daher extrem kompakt sein und gleichzeitig eine hohe Leistungsfähigkeit aufweisen, um das Gesamtgewicht des Systems zu reduzieren.
APQ-Lösung
Nach mehreren Runden strenger Produktauswahl und Umwelttests vor Ort entschied sich der Kunde für den APQ TER30J-C3 Embodied Intelligent Robot Controller als zentrale Rechen- und Kommunikationsplattform für seinen intelligenten Grenzschutzroboter. Die Lösung bietet folgende entscheidende Vorteile:
01 275 TOPS Rechenleistung für KI-Inferenz in Echtzeit:
Der TER30J-C3 ist mit einem NVIDIA Jetson AGX Orin-Kernmodul ausgestattet und liefert eine KI-Leistung von bis zu 275 TOPS. Er kann Deep-Learning-Modelle wie Objekterkennung, Verhaltenserkennung und semantische Segmentierung direkt am Netzwerkrand ausführen und ermöglicht so die Identifizierung und Warnung von Personal, Fahrzeugen und ungewöhnlichem Verhalten im Millisekundenbereich. Dies bietet eine leistungsstarke Rechenunterstützung für die autonome Entscheidungsfindung in Kontrollrobotern der Grenzpatrouille.
02 8 GMSL2-Kameraschnittstellen für die Panoramawahrnehmung:
Der TER30J-C3 ist standardmäßig mit acht GMSL2-Kameraschnittstellen ausgestattet und unterstützt GNSS-Zeitsynchronisation. Über diese Schnittstellen können mehrere HD-Kameras für sichtbares Licht und Infrarot-Wärmebildkameras gleichzeitig angeschlossen werden, was eine 360°-Rundum-Umgebungserfassung ermöglicht. Die präzise, synchronisierte Erfassung von Mehrkanal-Bilddaten liefert hochwertige Daten für Schlüsselfunktionen wie SLAM-basierte autonome Navigation, Zielverfolgung und Ereigniswarnungen.
03 CAN FD plus mehrere serielle Schnittstellen für Chassis- und Sensoranschlüsse:
Der TER30J-C3 unterstützt nativ 2 RS232/RS485-Kanäle, 2 CAN-FD-Kanäle und 8 GPIO-Kanäle. Die 2 CAN-FD-Kanäle können ohne zusätzliches CAN-Erweiterungsmodul direkt mit dem Fahrgestellmotorantrieb des Patrouillenroboters verbunden werden. Über die RS232/RS485-Anschlüsse lassen sich Sensoren wie LiDAR, IMU und Encoder anschließen. Die 8 GPIO-Kanäle können flexibel als Aktorschnittstellen für Alarmausgänge, Lichtsteuerung und weitere Funktionen konfiguriert werden. Diese Schnittstellenkonfiguration erfüllt die Anforderungen der nativen Multibus-Kommunikation von Rad- und Kettenrobotern.
04 10GbE plus Dual-Gigabit-Ethernet für effiziente Datenaggregation:
Der TER30J-C3 verfügt über einen 10GbE-Port und zwei unabhängige Gigabit-Ethernet-Ports. Der 10GbE-Port ermöglicht die schnelle Extraktion großer Trainingsdaten für KI-Modelle und liefert so reichlich hochwertiges Material für die kontinuierliche Optimierung des KI-Modells. Die beiden Gigabit-Ports können separat für die Eingabe von LiDAR-Punktwolkendaten und die Kommunikation mit dem Backend-Kontrollzentrum genutzt werden. Dadurch lassen sich Datenströme trennen und Netzwerküberlastungen reduzieren.
05 Drahtlose Erweiterung für mobile Konnektivität:
Der TER30J-C3 unterstützt M.2 Key-B-Erweiterungen für 4G/5G-Module und M.2 Key-E-Erweiterungen für WLAN/Bluetooth-Module. In Szenarien, in denen kabelgebundene Netzwerke schwer zu realisieren sind, gewährleistet die 4G/5G-Kommunikation eine Echtzeitverbindung zwischen Roboter und Kommandozentrale, während WLAN/Bluetooth die Fehlersuche vor Ort und die Kommunikation über kurze Distanzen ermöglicht.
06 Ultrakompaktes Gehäuse mit breitem Temperaturbereich und Antivibrationsdesign für extreme Umgebungen:
Das komplette Gerät misst nur 118,2 mm x 130 mm x 57,6 mm und ist damit etwa handtellergroß. Dank seines Gehäuses aus Aluminiumlegierung und der Halterung lässt es sich flexibel in den begrenzten Innenraum eines Patrouillenroboters integrieren. Der TER30J-C3 ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 °C bis 50 °C und einen Lagertemperaturbereich von -40 °C bis 80 °C ausgelegt und hat Tests auf zufällige Vibrationen (3 Grms) und Stöße (15 G) bestanden. Er unterstützt zudem einen Gleichstromeingang von 12–28 V und ist somit direkt kompatibel mit den in Grenzpatrouillenrobotern üblicherweise verwendeten 24-V-Fahrzeugbatteriesystemen. Dadurch entfallen zusätzliche Stromwandlermodule, und die gesamte Stromversorgung wird vereinfacht.
Wertvolle Errungenschaften:
Durch die Einführung des integrierten intelligenten Robotercontrollers APQ TER30J-C3 erzielte der Anbieter von Inspektionsroboterlösungen für die Grenzpatrouille folgende Ergebnisse:
Deutlich verbesserte Effizienz der KI-Inferenz: Mit einer Rechenleistung von 275 TOPS können Deep-Learning-Modelle in Echtzeit direkt am Netzwerkrand ausgeführt werden. Die Reaktionsgeschwindigkeit bei der Objekterkennung und der Analyse von Verhaltensanomalien ist um ein Vielfaches höher als bei herkömmlichen Lösungen und bildet somit die Grundlage für die Weiterentwicklung von Robotern von der autonomen Patrouille hin zur autonomen Entscheidungsfindung.
Hochintegriertes Mehrquellen-Wahrnehmungssystem: Die Kombination aus acht GMSL2-Kameraschnittstellen, GNSS-Zeitsynchronisation, zwei CAN-FD-Kanälen und zwei RS232/485-Kanälen ermöglicht den Zugriff über eine einzige Steuerung für HD-Kameras, Infrarot-Wärmebildkameras, Fahrgestellmotoren, LiDAR, IMU und weitere Geräte. Dies vereinfacht die Systemarchitektur erheblich und reduziert die Gesamtstückkosten sowie die Integrationskomplexität.
Ausreichende Bandbreite für die Datenaggregation:Die 10GbE-Architektur mit Dual-Gigabit-Ethernet unterstützt die schnelle Extraktion großer Trainingsdaten und sammelt hochwertiges Material für die kontinuierliche Optimierung von KI-Algorithmen. Sie ermöglicht zudem eine reibungslose Trennung der Datenströme und gewährleistet so stabile und zuverlässige Kommunikationsverbindungen auch über große Entfernungen hinweg.
Hohe Anpassungsfähigkeit an raue Umgebungen: Das ultrakompakte Gehäuse aus Aluminiumlegierung, der breite Betriebstemperaturbereich, die IEC-konforme Vibrations- und Stoßfestigkeit sowie der Weitbereichseingang von 12–28 V ermöglichen einen stabilen Betrieb des Controllers in Grenzpatrouillenrobotern auch unter Dauervibrationen, starken Temperaturschwankungen und Spannungsschwankungen. Dadurch werden Ausfallraten vor Ort und Wartungskosten deutlich reduziert.
Während das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie und die Kommission zur Überwachung und Verwaltung staatseigener Vermögenswerte des Staatsrats gemeinsam die Initiative für praxisnahe Schulungen im Bereich verkörperter Intelligenz ins Leben rufen und die Entwicklung intelligenter Grenzverteidigungssysteme landesweit beschleunigt wird, schreitet Chinas „intelligente Grenzverteidigung“ schneller voran als je zuvor. Von der futuristischen Wache auf dem Karakorum-Plateau bis zum intelligenten Überwachungsroboter in Erenhot, vom L4-Sicherheitspatrouillenfahrzeug in Guangxi bis zur intensiven Umsetzung von Beschaffungsprojekten für Grenzroboter im ganzen Land – dieser Wandel von personell gestützten Patrouillen hin zu technologiegestützter Grenzkontrolle stellt hohe Anforderungen an die zentralen Steuerungssysteme hinsichtlich Rechenleistung, Sensorfusion, Kommunikationsbandbreite und Anpassungsfähigkeit an die Umgebungsbedingungen.
Mit einer KI-Rechenleistung von bis zu 275 TOPS, 8 GMSL2-Kameraschnittstellen, 10GbE- und Dual-Gigabit-Ethernet-Netzwerk sowie umfassenden Fahrzeugkommunikationsschnittstellen inklusive CAN FD und RS232/485 ist der APQ TER30J-C3 Embodied Intelligent Robot Controller ideal für die Kernanforderungen von Grenzschutzrobotern in extremen Umgebungen geeignet. Er unterstützt leistungsstarke KI-Inferenz, synchronisierte Mehrkanal-Videoerfassung, Echtzeit-Daten-Backhaul und die Integration mehrerer Busgeräte. Seine ultrakompakte Bauweise, der Betrieb in einem breiten Temperaturbereich, die Vibrationsfestigkeit und das robuste Industriedesign für unterschiedliche Spannungen machen ihn zu einem zuverlässigen „intelligenten Gehirn“ für Rad- und Kettenroboter in Anwendungen wie Grenzkontrolle, autonomem Fahren und intelligenter Patrouille.
Veröffentlichungsdatum: 29. Juni 2026
